Das war doch mal ein Finale …
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Die Jugendmannschaft des SV GutsMuths Jena hat bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften den Titel gewonnen. Damit hat sich das Team der Trainer Jürgen Heller und Mathias Jauk für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert. Im Halbfinale standen wir dann dem TB Andernach gegenüber. Hier hatte unser junges Team keine Probleme und zog mit 8:0 ins Finale ein. Nicht viel schlechter machte es unser Finalgegner der BV Maintal. Sie gewannen ihr Halbfinale mit 7:1. Somit stand eine Neuauflage des Vorrundenspiels auf dem Programm. Am Vortag gewannen wir das Damen-Einzel, das Damen-Doppel, das Mixed sowie das 2. und 3. Herren-Einzel. Unser Ziel war es, im Finale zusätzlich mindestens ein Herren-Doppel zu gewinnen.
Und es ging gut los. Die ersten Spiele waren das Damen-Doppel und das 2. Herren-Doppel. Die Gegner hatten im Damen-Doppel umgestellt. Das hat ihnen aber nicht viel genutzt, unsere Mädels Gaelle Pauquet und Katarina Schmidt gewannen sicher in 2 Sätzen. Das 2. Herren-Doppel Johann Höflitz und Toni Krause verlor nach schwachem Beginn den ersten Satz. Taktisch klug und lautstark angefeuert konnten sie dann aber den 2. und 3. Satz
(21 :19) gewinnen. Im ersten Herren-Doppel trafen Christoph Ritter und Patrick Kämnitz auf das eingespielte Regionalligadoppel der Hessen Peterskowsky / Dietz. Hier mussten wir uns in 2 Sätzen geschlagen geben. Mittlerweile hatte Katarina Schmidt ihre Gegnerin im Damen-Einzel locker abgefertigt. Es stand somit 3:1 für uns. Als dann auch noch das gemischte Doppel Toni Krause und Gaelle Pauquet in 2 Sätzen gewann, war so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen (denkste). Vielleicht war das der Grund, warum unsere Jungs im 2. und 3. Herren-Einzel Patrick Kämnitz und Johann Höflitz nicht ganz so konzentriert zu Werke gingen. Beide verloren den ersten Satz. Das einzige Spiel, was dann noch fehlte war das 1. Herren-Einzel von Christoph Ritter. Dieser hatte am Vortag klar in 2 Sätzen verloren.
Den ersten Satz konnte Steffen Peterskowsky knapp gewinnen. Wir brauchten also immer noch mindestens einen Satz. Durch eine gute taktische und kämpferische Leistung konnte Christoph den 2. Satz mit 21:14 gewinnen. Das hieß Satzausgleich. Das Nachfragen bei der Turnierleitung ergab, das wir 9 Punkte Vorsprung hatten. Christoph brauchte also im 3. Satz 13 Punkte für den Titelgewinn. Und er schaffte nicht nur das, sondern sogar den Sieg im 3. Satz. Dann wurde nur noch gefeiert…
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